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Digitalisierungsförderung für KMU 2026 — go-digital, Digital Jetzt und mehr

go-digital, Digital Jetzt, KfW-Digitalisierungskredit — diese Bundes- und Landesprogramme finanzieren Ihre digitale Transformation mit Zuschüssen bis 50.000 EUR.

Digitalisierung kostet Geld — aber staatliche Förderungen können einen erheblichen Teil der Investitionskosten tragen. Wer 2026 in Software, Hardware, IT-Sicherheit oder digitale Prozesse investiert, kann durch clevere Kombination verschiedener Programme bis zu 50 % der Kosten zurückbekommen. Hier ist der Überblick.

go-digital (BMWK) — der direkte Zuschuss

Das Bundesprogramm 'go-digital' des BMWK ist das bekannteste Digitalisierungsförderprogramm für KMU: bis zu 50 % Zuschuss auf Beratungsleistungen, max. 16.500 EUR. Förderfähig sind drei Module: (1) Digitale Markterschließung — Website, Online-Shop, Social Media, (2) IT-Sicherheit — Sicherheitskonzepte, DSGVO-Compliance, (3) Digitalisierung von Geschäftsprozessen — ERP, CRM, Zeiterfassung, Rechnungsstellung.

go-digital wird über autorisierte Beratungsunternehmen abgewickelt — Sie zahlen dem Berater nur 50 % direkt, den Rest trägt der Bund. Berater finden Sie auf der offiziellen go-digital-Website.

Digital Jetzt (BMWK) — für größere Investitionen

'Digital Jetzt' fördert die direkte Investition in digitale Technologien (nicht nur Beratung): Hardware, Software, Cloud-Lösungen, IoT, KI-Tools. Zuschuss zwischen 30 und 50 % je nach Unternehmensgröße (kleine Betriebe bekommen mehr). Maximaler Zuschuss: 50.000 EUR. Voraussetzung: Der Investitionsplan muss die Digitalisierung des gesamten Unternehmens oder eines wesentlichen Teils davon zeigen.

KfW ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Wenn die Digitalisierungsinvestition größer ist als 50.000 EUR, wird der KfW-Kredit interessant. Das ERP-Digitalisierungs- und Innovationsprogramm bietet Kredite bis 25 Mio. EUR zu günstigen Konditionen. Vorteil: auch Betriebsmittel (z.B. für die Implementierung) sind förderfähig. Antragstellung über die Hausbank.

Bundesland-Programme für Digitalisierung

Viele Bundesländer haben eigene Digitalisierungszuschüsse, die sich mit Bundesprogrammen kumulieren lassen. Bayern hat das DigiBonus-Programm, NRW den go.KMU-Zuschuss, Sachsen das Programm 'Digitalbonus Sachsen'. Diese Programme sind oft weniger bekannt, dafür mit weniger Bürokratie verbunden und schneller ausgezahlt.

Welche Kosten sind konkret förderfähig?

  • ERP- und CRM-Software (Lizenzen, Implementierung, Schulungen)
  • Website-Relaunch und Online-Shop-Aufbau
  • IT-Sicherheitskonzepte und Pentests
  • Cloud-Migration bestehender IT-Infrastruktur
  • Hardware (Server, Tablets, Kassensysteme im digitalen Kontext)
  • KI-Tools und Automatisierungslösungen
  • Externe Beratungskosten für digitale Transformation

Typisches Beispiel: Einzelhandelsbetrieb baut Online-Shop auf

Ein Einzelhandel mit 8 Mitarbeitern investiert 30.000 EUR in einen Online-Shop + Warenwirtschaftssystem. Via 'Digital Jetzt' erhält er 40 % Zuschuss = 12.000 EUR. Der verbleibende Teil kann zusätzlich über einen günstigen KfW-Kredit finanziert werden. Netto-Eigenkapitalbedarf: unter 15.000 EUR statt 30.000 EUR.

Wichtigster Grundsatz: Erst Antrag, dann Investition

Fast alle Förderprogramme verlangen, dass der Antrag VOR Beginn der Investition gestellt wird. Wer bereits beauftragt hat oder eine Rechnung erhalten hat, ist von der Förderung ausgeschlossen. Keine Ausnahmen.

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